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des Todes und dem Gräuel menſchlicher Wuth, ſchwebte ein milder Genius der Liebe, und wehte mit ſeinen Flügeln die drohende Gefahr von dem ſtillen Glücke, das ſich für Suzon und Victorin vorbereitete.
Noch einige unverſtändliche Worte röchelte der Ster⸗ beide da ſchnürte ihm der Krampf des Todes die Kehle zu, die Bleifarbe der Vernichtung ſtieg über ſeine Wange herauf, und mit einem gellenden Schrei des Entſetzens ſank Adele neben ihm zuſammen. Mit der ftürzenden Lampe verlöſchten auch ihre Sinne.—
Und als ſie wieder zu ſich ſelbſt kam, beſprengt von küh⸗ lender Fluth, ins Leben gerufen von ſchmeichelnden Worten⸗ da fand ſie ſich in den Armen der Wirthin, und anderer dienſtfertiger Weiber, fern von der Scene des Schreckens, und vor ihr ſtand ein willkommener Bote: Sans⸗Regret. Das bekümmerte Geſicht des alten Mannes erhellte ſich in ein freudiges, als Adele mit vollem Bewußtſeyn um ſich herblickte, und ihm matt, aber freundlich, die Hand reichte. — Während die Weiber über das Erwachen der Ohnmäch⸗ tigen jubelten, ſprach Sans⸗Regret mit ernſter Treuherzig⸗ teit und ſanftem Vorwurf zu der Generalin:„Was haben Sie gemacht, Madame? Meiner Treu: ſo gut als das bleiche Morgenlicht das Antlitz einer Lebenden beſtrahlt⸗ ſo gut hätte es auch eine Leiche beſcheinen können. Sie waren recht unbeſonnen, nehmen Sie mir's nicht übel. War es ſchon unklug von uns, dieſen Schauplatz der Zerſtörung zu betreten, wohin wir nicht gehören, ſo gehören Sie doch weit weniger in die Geſellſchaft der todten Kameraden, wo
man ſie beſinnungslos fand. Weg mit dem TDode! Freuen 1


