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erwähnen ſeiner mit vieler Achtung. Er hat die Regierungs⸗ kunſt ſtudirt, wie man ſagt; in einem freiſinnigen Lande ſtudirt, deren Geſetze den Deſpotismus in ihrer Nähe nicht aufkommen laſſen.“
„Schönes Studium. Ein König muß geboren ſeyn, wie ein General. Wer ſollte denken, daß man in England ler⸗ nen könne, wie man die Franzoſen regieren ſoll? Ich wünſchte dem König etwas weniger Gelehrſamkeit, dagegen etwas mehr Jugend und geſunde Beine. Man regiert das franzöſiſche Volk zu Pferd, aber nicht vom Lehnſtuhl aus. Was nützt auch alle Weisheit Ludwigs? ſo wie er die Augen zumacht, ein Fall der nicht lange ausbleiben kann, ſo zerſchlagen ſeine Nachfolger alles, was er gethan. Weder dem Grafen Artvis, noch ſeinen Söhnen iſt viel Gutes zuzutrauen.“
„Du biſt ungerecht. Der Bruder des Königs hat ſich viele Freunde in Frankreich gemacht. Die anſpruchsloſe Weiſe, womit er den heimathlichen Boden betrat, gereicht ihm zur Ehre. Seine Verſprechungen waren umfaſſend, und edel jene Worte, die er ſprach, da man ihn den Be⸗ freier, einen geliebten Fürſten nannte: Es iſt nur ein Franzoſe mehr, der ſich bei Euch einfindet!“
„Verſprechungen ſind ſchön, können aber auch leer ſeyn, wie Sie gerade jetzo die traurige Erfahrung machen. Was übrigens das Bonmot betrifft, welches Sie anführten, ſo erlaube ich mir, Ihnen zu ſagen, daß ich auf ſolche Pvin⸗ ten nichts halte. So gut der Augenblick dann und wann ein Witzwort erſchafft, von dem hinterher der Kopf nichts mehr weiß, ſo bringt er auch hin und wieder ein Rührwort wovon ſchon vorher weder Kopf noch Herz etwas


