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„Wieder zurück, mein Oberſt?“ fragte Sans⸗Regret, der ſich ſchnell von ſeinem Schrecken erholt hatte, und beeilte ſich, wie dazumal, als er noch ſeinen Freund bediente, dem⸗ ſelben Degen und Hut abzunehmen. Suzon ſtellte vor den Vater einen Leller mit Erfriſchungen hin, und Adele trock⸗ nete ihm mit weiblicher Anmuth den Schweiß von der Stirn. Dammartins Züge verriethen Erſchöpfung, ſeine Haltung Müdigkeit. Er warf ſich mit den Worten:„Der Teufel hole alle unnützen Gänge!“ in den Gartenſtuhl.
„Wieder nichts Gewiſſes?“ fragte Adele und Suzon beſorgt. Dammartin ſchüttelte den Kopf, und antwortete mürriſch:„Es geht mir wie im Credo. Von Pontius zu Pilatus. Nachdem Talleyrand mich ſchon ſeit Monaten getäuſcht, beginnt der Kriegsminiſter daſſelbe Spiel mit mir, und die Verſicherungen der Marſchälle, die ſich für mich zu intereſſiren vorgeben, ſind gewiß nicht auf beſſern Grund gebaut. Noch einmal: zum Teufel mit dem Sup⸗ plikantendienſt im Vorzimmer. Komm Alter; geſchwind eine Parthie Dominos. Du weißt, wie das geiſtloſe Spiel völlig dazu gemacht iſt, jeden Aerger hinweg zu tändeln. Schiebe das Tiſchchen aus der Ecke hierher, Suzon. Wäh⸗ rend Du alles bereiteſt, mag Herr Sans-Regret ſeinem Sohne gratuliren, der weit glücklicher war, als ich. Er hat das Brevet eines Kapitäns erhalten, und geht binnen wenigen Tagen nach Grenoble ab.“
Bei dieſen Worten ließ Suzon das Dominoſpiel auf den Boden fallen, hörte ſich von der Mutter ausſchelten, und dankte dem Zufalle, der die bunten Steine ſo weit auf den Boden zerſtreut hatte, daß ihre Verlegenheit während des Zuſammenſuchens ſich beſchwichtigen mochte.


