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Victorin ſeinerſeits hätte gar zu gerne dem holden Mädchen in der müheſeligen Beſchäftigung geholfen, aber er mußte ſeinem Vater ſtill halten, der ihm ſeltſame Glückwünſche in die Ohren rief; ungefähr folgenden Inhalts:„Wie, mein unbeſonnener junger Herr? wir haben uns zum Kapitän machen laſſen? Wir vertauſchen das Andenken an rühmliche Feldzüge gegen den ſchalen Garniſonsdienſt unter der weißen Fahne? Wir haben uns ſchön hineingeſetzt. Statt in Frie⸗ den von der ehrenvollen Penſion zu leben, die uns dieſes Kreuz gewährt, miſchen wir uns in die Reihen der Emi⸗ granten⸗Söhne, die ihre Arroganz in einer antinationalen Uniform zur Schau zu tragen begehren? Ich dachte bisher, daß es Dir nicht glücken würde, junger Menſch. Ich be⸗ weine jetzt, daß es Dir gelang.“
Der Sohn erwiederte mit dem Tone gekränkten Ehrge⸗ fühls, daß ihn der Gründe manche bewogen haben würden, in Paris zu verweilen, wenn ihm nicht in ſeinen kräftigen Jahren die Unthätigkeit das größte Uebel ſchiene. Er wolle daher den Dienſt unter dem neuen Regimente verſuchen, indem es noch immer Zeit ſey, denſelben aufzugeben, wenn er ſich nicht mit den Bedürfniſſen und dem Ehrenpunkte eines Franzoſen vertrüge. Er habe dem Vater und den Befehlen des Kaiſers nachgegeben, ſey als ein gehorſamer Sohn in Frankreich geblieben, und erwarte nun aber von der Billigkeit ſeiner väterlichen Freunde die Freiheit, ſich in Frankreich zu beſchäftigen und fortzuhelfen, wie er es für gut finden würde.—
Dieſen Erklärungen wußte freilich Sans⸗Regret nichts Erhebliches entgegen zu ſetzen, und er ſchloß daher, etwas beſchämt, den Zweiſprach mit den Worten:„So magſt Du
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