Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 5. Theil (1838)
Entstehung
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Während die Kanonen donnerten, die den König bei ſeinem Einzug in den Tuilerien bewillkommten, hatte die Familie des Oberſten Dammartin ihr Haus in den eliſeiſchen Feldern wiedergefunden, und mit derſelben Freude wieder bezogen, die den König Ludwig beſeelen mochte, als er in das Schloß ſeiner Ahnen eintrat. Die Zufrie⸗ denheit, die über ganz Frankreich verbreitet ſchien, be⸗ ſtand wirklich in Dammartin's Hauſe. Eine herzliche Verſöhnung hatte zwiſchen dem Invaliden und der Familie ſeines Freundes Alles ausgeglichen. Adele war mit erneutem Wohlwollen dem lange verkannten alten Soldaten entgegen gekommen; ſie hatte in die Hand der liebenswürdigen Ver⸗ mittlerin Suzon gelobt, keinem Vorurtheile mehr gegen den erprobten Diener und Anhänger ihres Gatten Raum zu geben; ſie hatte ſich nicht ferner geweigert, in das Darlehen einzuwilligen, welches ihr Mann unbefangen und voll Zuverſicht aus der Hand des wackern Sans⸗Regret annahm. So konnte es denn geſchehen, daß der ſtille, freundliche Wohnſitz, wonach die Sehnſucht der Familie ſeufzte, wieder erkauft werden mochte. Der bisherige Eigen⸗ thümer, ein alter mürriſcher General des Kaiſers, unzu⸗ frieden mit den Veränderungen, die unter ſeinen Augen vorgingen, hatte an dem Tage, wo der ſchreiendſte Undank die Bildſäule Napolevns von dem großen Siegesdenkmal auf dem Platz Vendome herabſtürzte, über Hals und Kopf ſein Eigenthum in der Hanptſtadt verkauft, um ſeinen Groll auf einem Landgute, das er in der Dauphiné beſaß, zu begraben. Dem biedern Sans⸗Regret war die Freude ge⸗ worden, die Schlüſſel des Hauſes in Adelens Hände zu legen, der erwünſchte Verſöhnungsblick lohnte ihm dafür,