Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 4. Theil (1838)
Entstehung
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dieſen Wechſel befiehlt. Ich habe Sie immer geſchätzt, wenn ich auch damals vor dem Gedanken zurückſchauderte, die Gattin eines Republikaners zu werden. So oft ich etwas von Ihnen erfuhr, dieſes geſchah durch meinen alten Lehrmeiſter Sans⸗Regret, erinnerte ich mich Ihrer mit Freudigkeit. Ich betete für Sie zu dem Gott der Schlachten, daß er Sie beſchütze, zu der Mutter des Hei⸗ lands, daß die Göttliche Ihren Lebensweg ſegne, und einſt Ihr häusliches Glück begründe. Dieſe Bitten an den Him⸗ mel wurden erfüllt.

Erfüllt? fragte Victor bitter:Nun freilich; ich lebe noch. Aber das Glück, das mir am häuslichen Herde be⸗ ſchert wurde.

Urtheilen Sie nicht vorſchnell und ungerecht; unter⸗ brach ihn Emilie ernſthaft:Ich weiß um Ihre Verhält⸗ niſſe; ich habe mich davon unterrichtet, unparteiiſch und nur für Ihr Wohl beſorgt. Ich war ſo glücklich, Ihnen einſt einen Dienſt zu erweiſen, da ich Sie von den eigent⸗ lichen Zwecken der Marquiſe, die in ihrem Hauſe wohnte, unterrichtete. In meinem Salon war die Rede von der Frau geweſen; ein hoher Polizeibeamter äußerte Beſorgniß für Ihre Sicherheit. Glücklicherweiſe folgten Sie dem wohl⸗ gemeinten Wink und vermieden auf dieſe Art den Blitzſtrahl, der Sie bedrohte. Sie ſehen, daß ich freundlich an Sie dachte; nicht minderes Intereſſe aber flößte mir Ihre Gattin ein, als ich erfuhr, wie Sie Ihr Kind verloren, wie Unheil über Unheil in Ihrem Hauſe eingeriſſen. Dieſes Unheil wuchs mit der Anweſenheit der Tante von Orleans. Aber kaum war dieſer Dämon aus Ihrem Hauſe gewichen, ſo