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Blick, ſchaute er um ſich, und zählte in Gedanken die Menge der Schaaren, die ihm zu Gebot ſtanden. Ueber vierzig Regimenter, Artillerie und Garde ungerechnet, harrten hier ſeines Gebots. Dreitauſend Fahrzeuge aller Art und Größe erwarteten in den Häfen von Boulogne, Etaples, Vimereux,
Ambleteuſe und Calais das Signal zur Abfahrt nach der feindlichen Küſte. Hier, auf den Keilen, picardiſchen Ufern⸗ auf ihrem dürren Sande, ſollte die Saat von Europa's Schickſalen aufgehen. Dieſes Heer von Landtruppen, wel⸗ ches ſchon dem geliebten Feldherrn den Weg zum kaiſerlichen Throne ſo leicht gemacht hatte; die äußerſt zahlreiche und geübte Marine, die vor Begierde brannte, die Schmach von Abukir abzuwaſchen, und Trafalgar's Blitzſchlag noch nicht ahnte;— die Menge von Heerführern endlich, die neu er⸗ nannten Marſchälle von Frankreich, Napoleons Vettern und Paladine, alle in der Jugend Kraft, im blühendſten männ⸗ lichen Alter, ſchon gereift in Siegen, und dürſtend nack neuem Ruhm;— mußten ſolche Schätze der Tapferkeit nicht die fröhlichſten Hoffnungen in der Bruſt des ehrgeizigen Kaiſers erwecken? Dieſe Krieger hatten ihn auf ihrem Schild emporgehoben; ſie, die Väter ſeiner Glorie, hatten ſich gleich Kindern um ihn verſammelt. Sie waren ſeine Familie, und Frankreich wurde von ihm geliebt, weil es dieſen Tapfern das Leben und den Unterhalt gab; Frankreich, die ſchöne Mutter, ſo fruchtbar an Kriegergeſchlechtern, würdig des Ruhms, und geſchaffen, ihn zu gewinnen.
Das Heer theilte die heitere Stimmung des Kriegsherrn. Alle Evolutionen gingen raſch und lebendig von Statten; ein Griff, ein Schlag, und ein Wort ging durch alle Li⸗ nien.„Mit dieſen wackern Leuten will ich die ganze Erde


