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England ſeyn. Der Kaiſer iſt gut gelaunt, erfreut von der guten Haltung ſeiner Truppen. Benützt den Augenblick und die Stimmung. Tretet aus dem Gliede, wenn der Kaiſer zu Fuß durch die Linie geht; präſentirt das Gewehr und bleibt lautlos ſtehen. Der Kaiſer wird das bemerken, und Euch nach dem Begehren fragen. Alsdann nennt Ihr blos der Reihe nach die Namen der Schlachten, die Ihr mitgefochten, und verlangt mit beſcheidenem Nachdruck und der militäriſchen Freimüthigleit, die Euch eigen iſt, das Kreuz der Ehre. Ich glaube Euch verſichern zu dürfen, daß der Kaiſer ſolche Forderung mit Vergnügen anhören und bewilligen werde. Ein Avencement wird in der Folge ſchwer⸗ lich fehlen, und es wird mich freuen, zu Euerm Glück etwas beigetragen zu haben.“
Der Hauptmann hatte ſich alle Mühe gegeben, dieſe Wei⸗ ſung ſo unbefangen vorzubringen, als nur möglich. Man hätte darauf ſchwören ſollen, daß der gute Rath unmittelbar in dem Gehirne des Rathgebers entſprungen ſey. Aber der kluge Sohn des Südens durchſchaute den angelegten Plan, und fragte, faſt mit muthwilligem Lächeln in den Mund⸗
winkeln:„Iſt das Befehl, mein Kapitän?“ Der Kapitän erröthete beinahe. Er beſann ſich einen Augenblick, und erwiederte ſodann, leicht hingeworfen:„Nicht doch, Sergeant. Wenn mein guter Wille für Euch die Macht des Befehls hat, ſo würdet Ihr nicht ſchlecht dabei fahren. Der Erfolg— ſo darf ich behaupten, iſt nicht zweifelhaft, und Ihr, mein guter Alter, ſeyd kein Kind mehr.“
Hier blieb die Unterredung ſtehen, und das Bataillon ſetzte ſich in Schritt, voraus die Muſik, die fröhlichſten Märſche anſtimmend, und in der Mitte ſ Fahneu,


