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welches Schickſal ihm bereitet war, aber durch ſeine trotzi⸗ gen Eingeſtändniſſe rückte er ſelbſt unerbittlich das Grab ſich näher, welches ſchon am Nachmittage für ihn gegraben worden war. Vergebens drückten Hullins edle Züge— er war der ſchönſte Mann der Armee— das tiefſte Mitleid aus; vergebens ſchien eine menſchliche Regung durch die Bruſt aller Richter zu gehen. An den Schranken ſtand ein Beklagter, der ſich hier nicht vertheidigen wollte, ſondern vom Konſul allein Gerechtigkeit erwartete, und hinter dem Seſſel des Präſidenten ein Adjutant deſſelben Konſuls, der den zögernden Urtheilsſpruch durch ſein Drängen herbei⸗ zwang, und ungeduldig auf das Blut des Schlachtopfers harrte. Der Eifer des Generals Savarp, ſeinem Herrn zu dienen, wird in den Annalen der Revolution ſtets auf eine traurige Art ausgezeichnet, daſtehen.— Das entſetzliche Drama endigte ſich bald; die Rollen waren im Voraus vertheilt, und die Kataſtrophe war unausbleiblich. Von Müdigkeit erſchöpft, ſchlaftrunken, wurde der Prinz hinweg gebracht, und während er ſchlummerte, ſprachen ſeine Rich⸗ ter den Tod über ihn. Sans⸗Regret war dabei, als man ihm ſein Urtheil vorlas, nachdem man ihn unerbittlich aus der Ruhe emporgeſchreckt, die in ſolch' entſetzlichem Augen⸗ blick nur eine Frucht der völligſten Schuldloſigkeit ſeyn kann.
Der Zeiger der Schloßuhr wies beinahe auf die ſechste Stunde des Morgens, als ein Reiter auf ungeduldig ſchnaubendem Roſſe im geſtreckten Galopp in Vincennes


