Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 3. Theil (1838)
Entstehung
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Bravo! meinte Gaillard:ſo werden wir doch auch einmal wieder etwas Beſonderes zu ſehen kriegen; ich bin ohnehin ſchon das Alltagleben müde.

Während dieſes Geſprächs hatte ſich Sans⸗Regret der Wand genähert, wo des Inſpektors Waffen hingen, und eine Piſtole von gutem Ausſehen zur Hand genommen.Sie iſt geladen! rief ihm der ſorgliche Wirth zu, und er verſetzte: Wohl, mein Alter. Iſt aber auch die Piſtole gut? hat ſie nicht die Untugenden eines leichtſinnigen Schießgewehrs? verſagt ſie nicht, und brennt ſie nicht hinten nach? André antwortete:Nicht doch; ſie iſt ein Muſter von allen Piſtolen. Als ich noch unter Weſtermann ſtand, habe ich über ein Dutzend von Brigands und Chouans damit erlegt. Sie verträgt eine ſtarke Ladung und fehlt nie.Deſto beſſer; entgegnete Sans⸗Regret ruhig, und hing die Piſtole vorläufig wieder an ihren Platz. Dann forderte er Papier und Schreibzeug von dem Wirth, und einen einſamen Win⸗ kel, wo er ungeſtört etwas niederſchreiben könne. André wies ihn an ſein kleines Bureau in dem Kabinet, und Lefeu fragte neugierig:Ei, Sergeant, was zum Wetter fällt Dir ein? Du willſt ſchreiben, während wir tafeln?

Was willſt Du denn beginnen? fragte Gaillard nicht minder neugierig.

Sans⸗Regret verſetzte lachend:Ich will mein Teſtament machen. Man denkt am beſten hinter klingenden Gläſern an das Ende.

Die Kameraden lachten wieder überlaut, und riefen: Geh nur hin, du alter Schäcker; mach uns eih ſchönes

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