Sergeanten luſtig zu, und der Andere ſchwenkte einladend die Flaſche. Sans⸗Regret trat in die Kneipe, wünſchte den Kameraden einen guten Tag, und fragte nach ihrem Begehr. —„Sieh doch, Lefeu,“ ſprach der Aeltere von den Unter⸗ offizieren zu dem Jüngern,„ſieh doch, wie der Alte ſo un⸗ wiſſend und geizig thut! aber; Achtung, Sergeant! Du trägſt ſchon ſeit ein Paar Wochen die Galons auf Deinem Arme, und es iſt Dir noch nicht eingefallen, ſie zu begießen, wie es einem ordentlichen Kerl geziemt. Heute wäre die beſte Gelegenheit dazu. Wir haben einen kleinen Schmaus in Vincennes, weil der alte André, der Inſpector des Han⸗ gars, ſeinen Gedurtstag feiert. Du kennſt ihn ja auch, alter Lapin, und wirſt Dich hoffentlich nicht weigern, den Marſch mit anzutreten. Das abgerechnet, was der Geburts⸗ tagsmann ſelbſt hergeben wird, iſt das Uebrige Deine Sache. Du mußt alsdann ordentlich aufgehen laſſen. Sa⸗ crebleu, ein Grenadier muß ſich ſehen laſſen; es iſt nicht einmal ein Gemeiner ſo geizig, daß er den Sous von der Grenade auf die Seite legte. Das gehört alles brüderlich der Keſſelkameradſchaft.“
Sans⸗Regret ſtieß lächelnd mit dem ſchnurrbärtigen Gaillard an, und verſetzte nach einigem Beſinnen:„Ich dachte zwar heute nicht daran, nach Vincennes zu gehen, obſchon ich einen großen Spaziergang zu machen beabſich⸗ tigte. Den kann ich aber auch von jenem Schloſſe antreten. Es ſoll nicht geſagt ſeyn, daß ich mich geizig gegen Euch benehme, wie ein betrügeriſcher Etapier, ober ein hungriger Kamaſchenmacher: ich will meinen Einſtand bezahlen, daß Ihr Euch freuen ſollt, und mein Andenken bei Euch in Werth


