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letzte Glied zu fügen. Ich bin entſchloſſen. Ich will meinen Abſchied von dieſer Welt nehmen. Was ſoll ich auch ferner in dieſem elenden Bivouac? mein einziger Freund, Victor, kann mich nie mehr mit gutem Auge anſehen, wenn er auch großmüthig aller Welt mein Mißgeſchick verſchweigt; er iſt todt für mich, und mein Weib iſt todt, und geſtorben iſt daher alles, was mich lieb hatte. Mein Sohn lebt freilich; aber wer weiß, ob mir der Bube jemals Freude macht? wer weiß, ob wir uns gegenſeitig gefallen, da wir uns noch nie geſehen. Ich werde ihn meinem Victor empfehlen, und mit dem Bewußtſeyn ſterben, daß der Freund ſich des Soh⸗ nes väterlich annehmen wird. Mein Vermögen mag eben⸗ falls Victor als Vormund meines Sohnes verwalten, und ſomit wäre der Torniſter gepackt, und ich könnte mit dem beſten Gewiſſen in den Urlaub gehen, von welchem man nie zurückkehrt, jedes Kriegsgerichts ſpottend. Amen, und alſo geſchehe es.“
Er machte in der That eine Bewegung mit den Schul⸗ tern, als ob er ſich den Torniſter zurecht richte, klopfte mit einer Art von frohem Muthe auf den Säbel an ſeiner Seite, und richtete ſeinen Pfad nach dem Platze des Chatelet, um einen Waffenſchmidt, ſeinen Bekannten zu beſuchen, und eine Piſtole bei ihm zu kaufen. So verächtlich war ihm das Leben geworden, daß er es mit Pulver und Blei abſchließen wollte.— Schon hatte er den Laden des Büchſenmachers im Geſicht, als aus einer benachbarten Hausthür einige wöhl⸗ bekannte Stimmen ihm zuriefen. Er blickte hin, und ge⸗ wahrte zwei Unteroffiziere von ſeinem Bataillon, die, an dem Comptvirtiſch eines Weinſchenken ſtehend, ihr Gläschen tran⸗
ken.„Herein, Du alter Troupier!“ ſchrie der Eine dem 8S*


