Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 3. Theil (1838)
Entstehung
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Wetter war ziemlich abſcheulich, wie es in den Straßen von Paris am Ende des Winters zu ſeyn pfleg:. Koth auf dem Pflaſter, ſtinkender Rauch und Dampf aus Werkſtätten und Rauchfängen, und ein naßkalter, trüber, regneriſcher Him⸗ mel über das Ganze her. Seinen Gedanken nachhängend, ſchritt Sans⸗Regret gegen die Quais zu, und flüſterte, ſeine Rechnung mit ſich abſchließend, in ſich hinein:Du weißt nun recht eigentlich, Alter, daß Du zum Unglück ge⸗ boren biſt, und, nicht zufrieden, ſelbſt ein armer Teufel zu ſeyn, trägſt Du das Unglück auf Leute über, die Dich gar nicht angehen. Arme Adele, bin ich denn dazu beſtimmt Dir alles zu entreißen, was Dein Leben mit Reizen ſchmücken konnte? Zuerſt habe ich Deinen Vater erſtochen, und end⸗ lich trage ich die größte Schuld, daß Dein Kind verloren ging. Ich hätte das abſcheuliche Weib in jener Nacht auf⸗ halten ſollen. Aber, mußte ich nicht glauben, daß Vietor, mich auf jenem Poſten wiſſend, eine Liſt gebraucht, um ſich ſeines gefährlichen Gaſtes zu entledigen? Ich dachte, ihm zu dienen. Warum zeigte mir nicht ein guter Geiſt meines Freundes Kind in den Armen der Unſeligen? dann wäre das Blendwerk zerriſſen, dann wäre alles gut geweſen. Unbegreiflicher Zufall, Du regierſt die Welt. Der Paß, den ſich Adele zu verſchaffen wußte, um ihrem Gatten und ſeiner eingebildeten Untreue zu entfliechen, wurde ihr Scheidebrief von dem Kinde, das ſie über alles liebte. Und ich mußte wieder um die Wege ſeyn, ich, deſſen Aufgabe es iſt, im⸗ merdar die Unglückliche wider Willen zu verfolgen! ich begreife nur zu ſehr den Haß, den Adele wie einen dunkelu Inſtinkt gegen mich empfindet, und ſehe ein, daß es an der Zeit iſt, an dieſe Kette von üblen Vorherbeſtimmungen das

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