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Der General ſtand auf, drückte den Hut in die Stirne, und ging, ohne weiter von den Andern Notiz zu nehmen, aus dem Saale. „Wie heißt denn der lakoniſche Mann?“ fragte nun Du⸗ 3
moutier, und Victor erwiederte:„Sein Name iſt mir ent⸗ fallen. Ich habe ihn nur ein einzigmal gehört, und ich weiß nur noch, daß der General in Corſika geboren.“
Ein Tumult wurde vor der Thüre laut. Das Zimmer füllte ſich plötzlich mit Menſchen, die ſich lärmend erzählten, daß ſich in dem Nachbarhauſe ein Frauenzimmer aus dem dritten Stockwerk auf die Straße herunter geſtürzt. Alle drängten ſich um den Doctor Joubert, der gerade herein kam, und befragten ihn um die Details, und wie es um die Aermſte ſtehe. Der Doctor erwiederte, daß ſie ſchon verbli⸗ chen, und daß dieſer Unglücksfall eine Folge des Wahnfinns„ ſey, worein der gräßliche Henkertod ihrer beſten Freundin das Mädchen ſchon ſeit beinahe einem Jahre geſtürzt.„Ach wahrhaftig:“ fuhr der Doctor in einem gewiſſen Eifer fort: „Der Himmel mag es den Ungeheuern vergeben, wie ſie in 1 dem ſchönen Frankreich gehauſet haben. Tauſende von Fa⸗ milien ſind elend geworden, und die Irrenhäuſer, wie die menſchenfreundlichen Privatanſtalten dieſer Art, die hin und wieder exiſtiren, und von denen ich ſelbſt eine dirigire, wimmeln von Kranken, die die Revolution verrückt gemacht hat. Leute aus allen Ständen, Niedere wie Vornehme, find dort dem Hunderte nach zu zählen. Ich benutze dieſe Gele⸗ genheit, ihr redlichen Bürger, um bei Euch eine kleine Collecte zum Beſten eines Mannes zu eröffnen, den ich Morgen aus meinem Hauſe am Montmartre, zum Glück oöllig geheilt, entlaſſe. Das Mitleid, welches der Auftritt


