Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 3. Theil (1838)
Entstehung
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Untergang. Mit vier wohlbedienten Sechspfündern hätte ich

ie ganze Volkscanaille vom Platze weggefegt. Ludwig aber ſein Schickſal durchmachen. Es giebt eine Vor⸗ herbeſtimmung. Man kann ihr nicht entgehen. Die unfrige, Bürger Lieutenant, ſcheint die zu ſeyn, für die Republik Hungers zu ſterben. Aber der Zuſtand der Dinge kann nicht

lange dauern. Die Jakobiner zucken noch, und all' dieſe

Regierung taugt nichts. Man muß den Manövres mit ein Paar derben Kartätſchenſchüſſen ein Ende machen.

Victor bemerkte, daß ihn wundere, wie der General, der ſolche Grundſätze äußere, als Jakobiner verfolgt werden könne. Der Letztere verzog wieder den Mund ſpöttiſch, und verſetzte:Der Deputirte Beffroi, der mich arretiren ließ, iſt ein einfältiges Thier. Sie ſind alle ſo. Aubry, bei dem ich ſchon ſeit Monaten eine Stelle ſollizitire, iſt es nicht minder, wie überhaupt der ganze Wohlfahrtsausſchuß. Sie ſtoßen die willigſten Köpfe zurück. Es wird ihnen heim kommen. Meine Geduld iſt zu Ende. Ich gehe nach Kon⸗ ſtantinopel. Es iſt, als hätt' ich den Paß ſchon in der Taſche. Dort läßt ſich eher abwarten.

Victor horchte hoch auf, und ſagte, von dem Gedanken ergriffen:Ach General, wie gerne wäre ich mit von der Parthie. Wir wollten ſchon dort unſern Weg machen. Aber wie hinkommen? ich ermangle des Geldes.

Und ich habe kein's; entgegnete der General phlegma⸗ tiſch:Es iſt ſchade um Deine guten Dispoſitionen, Bürger, Du gefieleſt mir ſchon als Reiſegefährte. Wer weiß, wie uns noch der Zufall zuſammen führt. Wenn ich jemals etwas thun kann, was Dich freut, ſo wird's gerne geſchehen.