Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 3. Theil (1838)
Entstehung
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Königthume anhängt, ſo eifrig lebt ſie für die Republik, und dabei iſt ihr reines Herz ſo empfänglich für alles Edle, und für die zarteſten Gefühle, denen die Menſchenbruſt Raum giebt; aber ich plaudere und ſchwatze, ohne zu be⸗ denken, daß das Grab mir erwünſchter ſeyn ſollte, wenn ich meine Lage prüfe, als die Liebe eines Weibes, dem ich nichts als Mangel zu bieten hätte.

Dumvutier fragte mit Theilnahme nach Adelens Befin⸗ den, ob ſie noch bei ihrer alten mütterlichen Freundin lebe, ob von dem Vater ſchon Nachricht und Unterſtützung ein⸗ gelaufen. Victor erwiederte, daß Adele noch bei ihrer Amme lebe, daß der Vater, dem man das Kommando von Lyon anvertraut, verſprochen habe, die Tochter zu beſuchen, und daß Adelens einziger Kummer nur in der Ungewißheit, was aus Gabrielen geworden, beſtehe, wie in dem Umſtande, daß jener Geſchworne vor dem Revolutionstribunal, der, ein ehemaliger Diener Montchviſy's, in einer ſeltenen An⸗ wandlung von Großmuth und dankbarer Erinnerung für Montchoiſy's Tochter das Wort ſigreich geführt, jetzt in einen Prozeß verwickelt ſey, der ihn, den gräßlichen Fou⸗ quier, und alle übrigen Geſchwornen des Blutgerichts mit der Todesſtrafe bedrohe.

Welche Gräuel haben wir hinter uns! rief Dumvutier ergriffen:und noch ſoll des Bluts nicht genug gefloſſen ſeyn, um den Bau des Staats feſt zuſammen zu kitten?

Wenn das Volk den Meiſter ſpielt, ſo kann man das Ende nicht berechnen; miſchte ſich der fremde Offizier in das Geſpräch:Ich habe das am zehnten Auguſt ſchon ge⸗ ſagt. Der König verdankte nur ſeiner Schwäche den

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