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die Taſſe mit ungeduldiger Heftigkeit von ſich weggeſtoßen, und raſch ein Zeitungsblatt ergriffen, das er zu leſen ſchien. Aber ſeine Augen ſchielten nach Victor und Dumoutier, und bewieſen, daß er gehört, was beide geſprochen.
„Der Bürger nimmt lebhaften Antheil an unſerm Ge⸗ ſpräch;“ ſprach Dumoutier ziemlich verſtändlich;„unſere Worte haben ihn unſanft berührt. Sprich leiſer, mein Freund, und zwar aus Gründen.“
Der Offizier drüben runzelte ſehr die Stirn, erwiederte aber keine Sylbe, ſondern ſaß feſt und unbeweglich da, mit ſpöttiſchem Lächeln um den feſt zuſammengeklemmten Mund.
„Du thuſt dem Mann wahrlich unrecht, wenn Du ihn für einen Agenten des Convents hältſt;“ flüſterte Victor dem Freunde zu;„er iſt in derſelben Lage, wie ich, und begehrt ſeit geraumer Zeit vergebens einen Poſten in der Armee, obgleich er ſich bei Toulon ausgezeichnet haben ſoll. Der neunte Thermidor brachte ihm Unheil. Man ſperrte ihn, des Jakobinismus verdächtig, ein, und läßt ihn, nachdem man ihn endlich freigegeben, dem äußerſten Mangel zum Raube, ſtatt ſeinen Kopf und Arm zu verwenden.“ Hierauf ſagte Victor mit leichtem Kopfnicken gegen den Fremden: „Guten Morgen, mein General.“
Der Offizier erwiederte ein trockenes:„Guten Morgen⸗ Kamerad.“
Victor fuhr nun vertraulicher zu Dumvutier fort:„So lebe ich denn alſo jetzt hin, und zehre von der Hoffnung und von dem Credit, den mir ein Paar redliche Leute ſchen⸗ ken. Seit der Zeit, als Du in Agen warſt, um Deine Verwandten zu beſuchen,— es ſind wohl jetzt vier Monate her— hat mich nichts zerſtrent in meiner traurigen Lage,


