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der Mann aus dem Pöbel neben dem Mann von Erziehung, der Revolutionär wie der Ropaliſt— in bunter Reihe ſtanden und ſaßen ſie hinter ihren Schranken, vor ihren Richtern. Und ſo groß war die Todesverachtung in jenen Tagen, daß kaum ein Paar roth geweinte Augen aus dem Haufen in den Saal ſtarrten, obſchon alle die Unglücklichen in der tiefſten Secle überzeugt waren, den Tag nicht zu
überleben. Wie gefühllos auch die rohe Menge der Schau⸗
luſtigen jene Schlachtopfer der blutigſten Willkühr betrach⸗ tete, ſo klopften doch unter ihr einige zagende bekümmerte Herzen, und Sans⸗Regret war nicht derjenige, dem das Herz am wenigſten pochte. Jemehr ſich der wirre Knäul der Angeklagten öffnete, und die Bänke von ihnen beſetzt wurden, je eifriger ſuchte der Blick des Invaliden ſeinen jungen Freund. Es war, als wollte die Schaar gar nicht enden, und erſt unter den Letzten der Eintretenden befand ſich Victor. Er war in einen blauen Ueberrock gekleidet⸗ mit offnem Halskragen, und auf ſeinen dunkeln Locken ſaß die militäriſche herabhängende Mütze. Bläſſe hatte ſein Geſicht überzogen; ſein mehrmvonatlicher Aufenthalt in der Force, und der letzte Tag in der Conciergerie, jede Farbe des Lebens von ſeinen Wangen gewiſcht. Still, und nur mit ſich ſelbſt beſchäftigt, ſetzte er ſich an das Ende der erſten Bank nieder, ſtützte den Kopf in die Hand, auf der Schranke lehnend, und betrachtete mit furchtloſem Auge die ihm gegenüber ſitzenden Geſchwornen. Das richterliche Poſſenſpiel nahm ſeinen Anfang. Ein kauderwelſcher Anklagsakt, worinnen alle an den Schranken befindliche Individuen begriffen waren, wurde verleſen. Abgerechnet, daß die entſtellteſten Angaben in Bezeichnung


