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Untergebenen völlig einverſtanden, und befehligte den Heimzug neben der Trage herreitend, die von Piken und Senſen zuſammengeflochten war, und worauf des Marquis Ge⸗ fangener ruhte, von dem Mantel des Siegers bedeckt. Vierundzwanzig Bauern wechſelten in der Pflicht, den Ueberwundenen zu tragen, und ſchimpften leiſe aber ſehr nachdrücklich über die ihrer Tapferkeit unwürdige Laſt.„Fin⸗ deſt Du nicht, Louis, daß der Kerl immer ſchwerer wird?“ ſagte Einer zum Andern:„r fällt in's Gewicht wie ein Paar Centner Blei.“ Worauf der Andere ganz ernſthaft erwiederte:„Weißt Du warum, Gevatter? Weil jeder Republikaner den Teufel im Leib hat, und manchmal ein Dutzend für Einen, wie unſer Vikar ſagt, der fromme Mann.“
Auf dieſe Weiſe gelangte der Zug immer weiter und wei⸗ ter, Tag und Nacht marſchirend, eine Strecke hinter Cha⸗ tillon zu einem Schloſſe, welches, von einem ärmlichen Dorfe umgeben, noch in aller Pracht der Lehensherrlichkeit da ſtand. Chabran warf den Hut in die Luft, als er des Edelſitzes anſichtig wurde, und ſagte zu Victor, mit dem er während der Reiſe keine Sylbe gewechſelt hatte:„Er⸗ hebt Euch jetzt, guter Freund. Der ſtumme Trotz hilft nichts; freundliche Ergebung wird beſſere Wirkung thun. Ihr werdet vor einer ſchönen Dame erſcheinen, und es würde Euch nicht wenig frommen, wenn Ihr die Unbeholfenheit Eurer Partei ablegtet. Man kann freilich von Einem, der im Pöbel geboren iſt, nicht verlangen, daß er wiſſe, wie man ſich im Salon benimmt, aber Achtung und Beſcheiden⸗ heit ſind in Gegenwart einer Frau von Stande unerläßlich. Richtet Euch darnach. Auf meine Ehre, es handelt ſich hier um Euer Leben. So mildthätig meine ſchöne Gabriele iſt,


