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„Ei ſo haltet in's Teufelsnamen Euere Mäuler! Seyd Ihr eine königliche katholiſche Armee? Habt Ihr ſo wenig Reſpekt vor Euerm Kapitän und Lehensherrn? Der Menſch hier iſt mein Gefangener, und wehe dem, der ihn anrührt. Was geht Euch ſein Schimpfen an? Die ungewaſchenen Mäuler von Sansculotten ſind nicht im Stande, einen bra⸗ ven Royaliſten zu beleidigen. Zu Paris nennt man einen Jeden einen Räuber, der für Gott, den König und die heilige Kirche ſicht. Benützt die Zeit beſſer. Richtet von Euern Piken eine Tragbahre her, um den Helden darauf fort zu transportiren. Die Frau Marquiſe du Pin hat über ſein Leben oder ſeinen Tod zu entſcheiden.“
Die Bauern zerſtreuten ſich murrend, und einer ſagte zum andern:„Eine ſchlechte Wirthſchaft! wenn wir die Kö⸗ nigsmörder und Gottesläugner nicht einmal todtſchlagen dürfen, was haben wir dann vom ganzen Kriege? Die Schufte haben ja ſonſt nichts als ihr nacktes Leben. Ein Wunder, wenn man einmal bei ihnen ein Fünf⸗Livres⸗Aſſig⸗ nat findet. Laßt uns heimgehen, und lieber mit dem Cha⸗ rette ziehen, wenn der Tanz wieder angeht. Der iſt ein Mann nach dem Herzen Gottes, und gefangen und gehan⸗ gen, Knall und Fall iſt bei ihm Eins.“
Unter ſolchen Geſprächen ſchnürten die armen Bauern wieder ihre Torniſter und Ranzen und beſchloſſen, in der Mehrzahl, wieder heim zu ziehen, wie es überhaupt Ge⸗ wohnheit unter den Landleuten der Vendee war. Wenn ſich auch Hunderttauſende zu einem großen Schlah vereinigt hatten, ſo liefen ſie, war er geſchehen, ſchnell auseinander, um wieder einige Tage der Ruhe bei Weib und Kind zuzu⸗ bringen. Dießmal war der Anführer, Chabran, mit ſeinen


