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mit Roß und Mann und Geſchütz über die ſchwache Brücke zu ſetzen, welche den Eingang öffnet zu der Schlucht. Ein ängſtliches Treiben beſeelte die Soldaten. Sie kamen nicht vom Siege, ſondern im Rückzuge daher. Der Kern der Mainzer Colonne bewegte ſich eiligſt durch den Hohlweg, worinnen jedoch nur mit Mühe die Kanonen fortgebracht werden konnten. So drämgte ſich der ganze Heerhaufe eng⸗ geſchaart zuſammen, daß ſelbſt die Führer, auf der Höhe des Weges ziehend, den Zuſtand der Ihrigen, ihre Menge und Haltung nicht würdigen konnten. Es wurde Halt ge⸗ boten. Die Truppen ſtanden, und um Kleber verſammelte ſich das Corps der Offiziere. Der General war mißmuthig, wie noch nie.„Habe ich's nicht vorausgeſagt?“ rief er mit wildem Grimme:„Die Ignoranten in Paris hatten uns ſchon vom Anbeginne das Spiel verdorben;z da kömmt noch Roſſignols Feigheit, Léchelle's Erbärmlichkeit und die Nichts⸗ würdigkeit der Truppen von Saumur dazu, um uns den Reſt zu geben. Wie geſchah es nur, daß die Schurken zurück beordert wurden? Wenn das nicht Verrath iſt, ſo giebt es keinen. Es war darauf angelegt, unſere Colonne zu vernichten, denn wir find dem Geſindel ein Dorn im Auge.— Wo iſt Marceau?“
„Da kömmt er!“ riefen mehrere Offiziere, und Marceau ſchritt den Hügel heran, finſter, niedergeſchlagen, und den linken Arm in einer Binde haltend.„Biſt Du verwundet, Kamerad?“ fragte Kleber theilnehmend, und auf einen Au⸗ genblick den Unfall ſeines Corps vergeſſend.
„Eine Contuſion, weiter nichts:“ antwortete Marceau mit kalter Ruhe;„das elende Bauernpferd, das ich ritt⸗


