Kleber mit den Seinigen warf ſich auf's Pferd, und ſprengte auf großen Umwegen nach ſeinem Hauptquartier zurück. Canclaur, der auf Bitten der Repräſentanten proviſoriſch noch ſeine Gewalt behalten hatte, ordnete Alles zum Einfall in die empörte Provinz an, und die Mainzer Colonne von zehntauſend Mann, die einzig diſciplinirte der beiden Heere, rückte unter den Befehlen Kleber's und Marceau's in das ſogenannte Bocage der Vendee ein; voraus der kecke Weſtermann mit ſeiner Avantgarde.
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Dus Schloß in der Vendee.
Eine regneriſche Septembernacht war beinahe vorüber. Die Nebel des Morgens zogen verhüllend von der Erde zum Himmel, aber durch ſie hindurch leuchteten, ſo weit das Auge reichte, auflodernde Flammen, heulte zahlloſer Sturmglocken wimmernder Ton. Im Vorgrunde des düſtern Gemäldes wüthete von allen Seiten Kampf und Schlacht. Kanonendonner hallte im weiten Kreiſe wieder, und von Tarſou heran wälzte ſich ſchwerfälliger Troß über die Blachfelder, die Gräben und Hecken des Bocage, in der Richtung auf Nantes zu. Ein tiefer Hohlweg, von dür⸗ ren Anhöhen begränzt, liegt dort, und gähnte wie ein finſterer Schlund den Kriegern entgegen, die ſich beeilten,


