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Krieges ſehen,“ ſagte er bei jedem Abſchnitt der Verhand⸗ lungen über den Operationsplan:„Der kleine Krieg führt zu nichts. Man muß die Rebellen mit Gewalt erdrücken; man muß vor Allem majeſtätiſch und in Maſſe marſchiren.“
„So hätten wir denn genug;“ ſagte Kleber, deſſen Geduld zu Ende ging:„ſo bleibt es denn bei dem ſchon beſprochenen Manveuvre. Das Glück gebe ſeinen Segen dazu. Ich empfehle Euch, Kameraden, pünktlich auf dem Rendezvous zu ſeyn. Uebermorgen marſchiren wir von Nantes aus, und hoffen, auf allen Punkten unterſtützt zu werden. Nur durch dieſe Unterſtützung wird es möglich ſeyn, dem Plan einen leidlichen Erfolg zu verſchaffen, und,“ ſetzte er mit ſpöttiſcher Miene bei,„dem neuen Obergeneral zu einem gelungenen Probeſtückchen zu verhelfen.“
„Das wird geſchehen,“ antwortete dieſer freundlich und geſchmeichelt,„wenn Du nur mit Deinen Gefährten den Befehlen des Ausſchuſſes getreulich folgſt. Ueberhaupt, Bürger Generale, müßt Ihr nicht vergeſſen, majeſtätiſch und in großen Maſſen zu marſchiren. An mir ſoll es nicht fehlen.“
In dieſem Angenblick vernahm man ferne Kanonenſchüſſe, das Lärmgeſchütz vor Saumur's Thoren wurde gelöſt, Allarm getrommelt, und ein Chaſſeur ſprengté heran mit einem Rapport vom Kommandanten der vorgeſchobenen Poſten, welcher neue Bewegungen des Feindes meldete. Lechelle war etwas bleich geworden, Roſſignol und ſein Staab ſahen mit offenem Mund auf den FPlatz hernieder, wo ſich am Fuß des Freiheitsbaumes die Pariſer Kanoniere betranken, und die Beſatzung von Saumur, ſchon wieder aus Reih und Glied getreten, ihnen Geſellſchaft leiſtete.


