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ſendet uns auch heute ganz gewiß der Convent als Ober⸗ general.“—„Leider kann ich nicht widerſprechen,“ verſetzte Merlin mit ſatpriſchem Lächeln:„Der Auserwählte heißt Lochelle, war bisher Bataillonschef bei der Armee von Rochelle, und iſt wo möglich noch übler berathen als Roſſignol.“ Kleber zuckte heftig die Achſeln, warf unge⸗ duldig den Stuhl in eine Ecke, und drehte ſich dann nach der Thüre, durch welche der neue Oberbefehlshaber eintrat.
Es war ſeltſam zu ſchauen, wie ein faſt lautes Gelächter den Eintretenden empfing. Viele von den anweſenden Offi⸗ zieren hatten nämlich den guten Léchelle in früherer Zeit gekannt, und waren von ſeiner gänzlichen Nichtigkeit über⸗ zeugt. Der Mann war ſeines Handwerks ein Fechtmeiſter geweſen, und hatte zu Saintes mit unſchuldigen Rappieren gefochten, bis die Revolution ihm den ſcharfen Säbel, und vor wenig Tagen der Jakobinerklubb den Feldherrnſtab in die Hände gab. Er ſtellte ſich den Anweſenden mit den faden Manieren eines Klopffechters vor, und Roſſignol ſtreckte ſich um einen Zoll höher, als er dieſen Nachfolger gemeſſen, während die Repräſentanten ihn mit Gruß und Bruderkuß zu ſeinem Sitz führten. Lochelle ſprach unver⸗ ſtändliches Zeug von ſeinen in Paris erhaltenen Inſtruktio⸗ nen, von dem Geiſte, den er in der Armee zu finden hoffe, und demjenigen, den er darin heran zu bilden gedenke. So ſchlecht es mit ſeinen rhetoriſchen Fähigkeiten ausſah, ſo gräulich waren auch ſeine militäriſchen beſtellt. Er hatte im Wohlfahrtsausſchuß, wie im Jakobinerklubb, einige Phraſen aufgeſchnappt, die er nun ſzu jeder Zeit bis zum Ekel wiederholte, um ſeine Unwiſſenheit dahinter zu verber⸗ gen.„Der Convent will um jeden Preis ein Ende dieſes
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