Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 2. Theil (1838)
Entstehung
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wetteiferten. Hinker dieſen Männern, deren Verdienſte zum Theil erſt von der Nachwelt geprieſen werden ſollten, ſchlich ſchwerfällig daher der berüchtigte General Santerre, der Bierbrauer, der die Ehre gehabt, bei der Hinrichtung des Königs die bewaffnete Macht zu kommandiren, jedoch ſeit ſeiner Verpflanzung auf einen kriegeriſchen Boden, nur Beweiſe der Unfähigkeit und ohnmächtigen Uebermuths ge⸗ geben hatte. Der gefürchtete Agent des Kriegs⸗Miniſters Bouchotte, der verabſcheute Ronſin, verkehrte angelegentlich mit ſeinem Tafelgefährten Santerre, während ſie zur Ver⸗ ſammlung ſich begaben. Das Volk hätte gern dieſe Beiden ausgeziſcht, wär' es nicht von den bewaffneten Sansculotten umgeben geweſen. Es begnügte ſich daher, über die ihm verhaßten Gewalthaber im Stillen einigen Witz auszulaſſen, und verſchonte natürlich am wenigſten den Obergeneral ſelbſt, der aus der Boutike eines Goldſchmieds, deſſen Ge⸗ ſelle er geweſen, ſich bis zu der höchſten republikaniſchen Mi⸗ litärwürde hinaufgeſchwungen hatte, jedoch ohne Verſtand, und ohne ein anderes Verdienſt, ausgenommen dasjenige⸗ ein ächter Jakobiner zu ſeyn. Hierauf liefen die Bürger hin, um das Cavallerie⸗Detaſchement zu ſehen, das mit den Mainzer Generalen von Nantes gekommen war, ſich durch Ordnung und Sauberkeit auszeichnete, und fern von dem übrigen da aufgeſtellten Soldatenpöbel hielt, als fürchte es, ſich durch die Gemeinſchaft mit denſelben zu verun⸗ reinigen.

Im Innern der Hauptwache, in dem Sitzungsſaale des Kriegsraths, bereiteten ſich unterdeſſen ſonderbare Auftritte vor. General Roſſignol hatte, ſeiner Gewohnheit gemäß, eine Batterie von Weinflaſchen anf die tuſln laſſen,