Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 1. Theil (1838)
Entstehung
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Recht, Freund Varicourt! Wir dürfen aber dieſen Schuß nicht thun.

In dieſem Augenblick klangen mehrere Stimmen durch das Gitter des Hofs. Die ſchallenden Gewölbe der Treppen brachten die Worte zu den Ohren der Gardiſten.Macht auf! Im Namen der Nation!Geht Eurer Wege, erwiederte die Stimme Deshuttes:wir dürfen nicht auf⸗ machen. Ihr habt im Schloſſe nichts zu thun.Ihr galonirten Schufte! Glaubt Ihr, daß wir um des Spaßes willen gekommen ſind?Ha! ich bin verwundet! rief Morcau, Deshuttes Nebenmann:Der Schurke hat mich mit einem Bajonett verwundet!

Hören Sie, daß es uns gilt? ſagte Victor zu dem erbleichenden Varicourt:wer weiß, ob unſer Teſtament nicht heute gültig wird!

Moreau lief keuchend aus dem Hof über die Treppe. Sein Arm blutete.Der Pöbel von Paris ſteht wieder bewaffnet an den Thoren des Schloſſes: ſchrie er außer ſich;man benachrichtige den Major! Wir müſſen Ver⸗ ſtärkung haben! Er lief wieder in den Hof zurück. Vari⸗ court ſprang nach dem Gardenſaal. Herr von Chevannes, ein Offizier der Leibwache, und Kommandant des Poſtens im Oeil de Boeuf, kam dem Rufenden verſtört und blaß entgegen. Ihn begleiteten einige Gardiſten.Haltet Euch gut! ſagte er:aber wehrt Euch nicht, ſo will's der König!Lehren Sie uns doch das Manveuvre! ent⸗ gegnete Victor mit wilder Haſt. Der Offizier zuckte die Achſeln, und ging mit ſeinen Leuten dem Hofe zu. Ein entſetzliches Geheul, das in der Nähe losbrach, hielt ihn auf der Schwelle zurück. Deshuttes ſchrie mit ſeiner Löwen⸗