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ſtimme:„Alles iſt verloren! Die Schurken von Gardes frangaiſes haben den Pöbel durch ihr Gitterthor hereinge⸗ laſſen. Herbei, Kameraden! Hier gilt's ſiegen oder ſterben!“ Die Gardes du Corps wollten ihren Gefährten zu Hülfe eilen, aber Chevannes befahl den Rückzug über die Treppe nach dem großen Saale. Knirſchend gehorchten die Gar⸗ diſten dem Befehle, und ließen mit Wehmuth ihre Brüder als eine Beute des Pöbels zurück. Der Tiger verfehl'e ſie auch nicht, dieſe Beute. Mit cannibaliſchem Geſchrei ſtürzte die Maſſe des blutdürſtigen Volkes auf den unglücklichen Deshuttes, der es unternahm, wie ein Ajar dem Feind entgegen zu treten, und dem verwundeten Moreau die Flucht zu ſichern.„Es lebe der König!“ war ſein letztes Wort, und ſchon lag er hingeſtreckt unter den Piken der Wütheriche von Paris. Victor, den Angſtſchrei des Freundes hörend, ſtürzte wie raſend in den Hof. Sein erſter Blick ſiel auf das Ungeheuer Jourdan, das ſchon mit dem Beile Des⸗ huttes Kopf vom Rumpfe getrennt hatte, und einem An⸗ dern zuſchleuderte, der das bleiche Haupt auf einen Spieß erhöhte.„Wollen Sie nicht verloren ſeyn, ſo eilen Sie mit mir!“ brüllte der verzweifelnde Moreau, und riß den Vicomte mit ſich in den Pallaſt, die Treppe hinan. Vari⸗ cvurt war ſchon an der Thüre des großen Saales. Victor feuerte ſein Gewehr gegen die Verfolger ab, die mit ver⸗ zerrten Geſichtern die Stufen heraufſtürzten. Miomandre de St. Marie, einer der tapferſten Gardiſten, kam aus dem Oeil de Boeuf mit einigen andern; warf ſich dem Volk entgegen und ſchrie:„Freunde! was haben wir, was hat der König Euch gethan, daß Ihr in einem Pallaſt ihn er⸗ würgen wollt?“ Ein tauſendſtimmiger Fluch und mehrere


