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3 muß ihn doch die Schmach ſeiner That bis in die Dunkel⸗ heit verfolgen, wohin ihn die Verachtung ſeiner Kameraden verweiſen wird.“—.
Dagueſſeau ging auf den Herzog von Guiche zu. Victor ſtand wie ein Marmorbild. Deshuttes klopfte ihm auf die Achſel, und ſagte:„Das gilt Dir, Vicomte. Rechtfertige Dich doch zum Teufel, oder Du biſt infamirt.“
Victor näherte ſich raſch dem Major und redete ihn an. „Sie ſcheinen mir die Ehre rauben zu wollen;“ ſagte er ernſt und dringend:„erklären Sie ſich, Herr Major, oder erlauben Sie mir, den Schimpf mit Ihnen auszumachen, wie es einem Cavalier geziemt.“
„Wenn es mir auch genehm wäre, einem jungen Menſchen zu erlauben, ſeine erſten Waffen an mir zu verſuchen,“ verſetzte der Major,„ſo müßte doch wenigſtens nicht der Verdacht der Ehrloſigkeit auf ihm haften.“
„Allons, Friede, Herr Vicomte!“ ſchaltete der Herzog von Guiche ein:„thun Sie noch einmal die Wache, und fordern Sie dann, ich rathe es Ihnen, Ihre Entlaſſung.“
Ein unwilliges Gemurmel lief durch die Reihen der Gardes du Corps. Sie traten einige Schritte von Dam⸗ martin zurück. Victor rief verzweiflungsvoll:„Ich ahne, welch' unſeliges Mißverſtändniß mich hier an den Pranger ſtellt. Hält man mich jedoch für ehrlos, ſo bin ich ſchon jetzt unwürdig, in meinem Corps zu dienen, und muß ſus⸗ pendirt werden, bis die Weisheit des Königs meine Sache entſchieden hat.“
„Ja! ja; er hat Recht; ſo will es die Ehre!“ riefen die Gardes du Corps.— Der Major erwiederte mit ruhiger Gelaſſenheit:„In meinem Namen liegt ſchon die Garantie,


