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Schlachtbank liefern. Der Pöbel, der uns haßt, ſoll uns erwürgen! Hab' ich darum vierzehn Schlachten mitgekämpft, um von der Pike eines Rebellen den Tod zu finden, oder im Strange an irgend einem Laternenpfahl?“— Der Gardiſt Varicvurt entgegnete:„Alles für den König, Herr Briga⸗ dier. Wir wollen unſerm unglücklichen Herrn gehorchen, wenn wir auch den ſchmählichſten Tod vor Augen ſehen.“— „Bei alledem iſt es doch traurig, ein unverſuchtes Krieger⸗ leben an eine Räuberbande zu ſetzen!“ bemerkte Vietor verdüſtert und ergrimmt.— Der Major drehte ſich raſch gegen ihn und ſagte mit durchbohrendem Spott:„Sie haben wohl am Wenigſten zu fürchten, Herr Vicomte. Sie ſind muthig in die Fußſtapfen der Gardes Frangaiſes ge⸗ treten, und wen die Piken der Empörer verſchonen werden, wiſſen Sie am beſten.“
Victor blickte ſtaunend auf. Die Augen ſeiner Kamera⸗ den hingen theils neugierig, theils drohend an ihm, und der Major fuhr geringſchätzig, aber dennoch bedeutend fort: „Es thut mir leid, meine Herren, Ihnen anzeigen zu müſſen, daß ſelbſt in Ihr geachtetes Corps, welches ſtets einen Ruf behauptete, wie einſt der tapfere Bayard, die Faction den Samen der Revolte und der Verſchwörung geſtreut hat. Einer Ihrer Kameraden hat ſich an die Mirabeau und Aiguillon, an die undankbaren Lameth und Lafayette ange⸗ ſchloſſen. Von den Wohlthaten des Hofs aufgefüttert, hat er ſie alle vergeſſen, und der Verſchwörung beigewohnt, die den heutigen Tag herbeiführte. Die Zeit der Unter⸗ ſuchung iſt noch nicht daz doch wird nach hergeſtellter Ruhe das Licht nicht ausbleiben. Wehe dann dem Schuldigen. Wenn auch die Langmuth des Monarchen ihm vergäbe, ſo


