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purzelbaumte. Die Chabry und die Rollin, ihre Freundinnen, brachten ein Blatt Papier, worauf der König eigenhändig verſichert hatte, daß er allen Beſchwerden abhelfen werde. Mounier und ſeine Begleiter brachten die Antwort des Kö⸗ nigs auf die Vorlegung der von der Nativnalverſammlung decretirten Menſchenrechte. Sie waren auf dem Wege zur Verſammlung. Dammartin wendete ſich an den Präfidenten, unterrichtete ihn von der unwürdigen Lage, worin er ſich befinde, wie von ſeinem Stande, und bat ihn, zu befehlen, daß man ihn loslaſſe, wie den armen, verwundeten Sans⸗ Regret.„Was wollen Sie, daß ich thue?“ antwortete Mounier achſelzuckend:„Sehen Sie nicht, daß die Hölle losgelaſſen iſt? Mirabeau und ſeine Faction haben heute den Sieg. Es wundert mich, daß die Böſewichter mich nicht in der Verſammlung ermordet haben. Dem General La⸗ fahette und ſeinen Adjudanten hat der Tod wiederholt gedroht. Ein Befehl von mir würde nichts fruchten. Geben Sie mir jedoch Ihren Arm, und Ihr Begleiter halte ſich an meinem Mantel. Ich hoffe, Sie die wenigen Schritte nach der Verſammlung zu bringen, wo Sie alſobald ſicher und frei ſeyn werden.“—„Unterſtützen Sie dieſe Dame, Herr Prä⸗ ſident;“ erwiederte Sans⸗Regret:„Die Tante des Fräuleins Sombreuil hat mehr Anſprüche auf Ihren Schutz, als ich armer Teufel.“
Victor hatte nicht ſobald den Namen des Frauenzim⸗ mers gehört, als er ihr ſchon ſeine Unterſtützung anbot, und ſie, wie ein Sohn die Mutter, zur Verſammlung ge⸗ leitete.— Welch' ein Anblick that ſich ihm an den Schran⸗ ten derſelben auf? Es waren nicht ſehr viele Mitglieder in der ſtürmiſch drohenden Nacht ſ Die


