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du Corps,“ ſagte Victor mit Stolz:„Ich muß zum Dienſt; haltet mich nicht auf.“ Der Bäcker ſchüttelte verlegen mit dem Kopf; ſein Corporal indeſſen, ein Färber, wie ſeine blauen Hände auswieſen, geſtikulirte lebhaft und meinte: „Mit dem Garde du Corps ſey es ohnehin nicht richtig, und wer vollends die Uniform nicht trage, dürfe nicht be⸗ rückſichtigt werden.“ Sein Vetv wurde grimmig von einem andern Nationalgardiſten unterſtützt, der behauptete:„Der Prinz von Poix, einer der Capitaine der Garden, ſey ihm noch die Bezahlung von zwanzig Paar Reitſtiefeln ſchul⸗ dig, und folglich ſey es an der Zeit, allen Gardiſten den Garaus zu machen.“ Der furchtbare Bäcker kommandirte alſo ein wiederholtes:„Auf die Wache!“—„Wer? Auf die Wache? Mein Generallieutenant?“ ſchrie Maillard, der mit ſeinem Stab von Fiſchweibern daher rannte:„Unter⸗ ſteht Euch, Ihr Pequins! Das iſt ein Patriot, für den ich bürge, und nur die Nationalverfammlung kann in ſeinem Proceß entſcheiden!“
Eine mißſtimmige Muſik näherte ſich. Eine Bande von Kneipengeigern kratzte die erbärmlichſten Märſche, vor einem Zuge daherſchreitend, der auf eine ſeltſame Weiſe das Wür⸗ digſte von Frankreich mit dem Unwürdigſten gepaart hatte. Die Deputation der Weiber, die mit dem König und ſeiner Gemahlin auf die familiärſte Weiſe geredet hatte, kam aus dem Schloſſe zurück, wahnfinnig vor Freude über den Em⸗ pfang, den ihnen der von der Jagd ſchnell zurückgekehrte Monarch hatte angedeihen laſſen. Mit ihnen kamen zwölf Mitglieder der Rationalverſammlung, den ehrwürdigen Präſidenten Mounier an ihrer Spitze, und gemengt mit dem Janhagel, der durch die Reihen lief, tanzte und


