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Heraus mit der Fuchtel, und laſſe die Weiber unge⸗ ſchoren!“— Mit einem Sprunge, wie man ihn etwa von einem italieniſchen Buffo ausführen ſieht, fuhr Sans⸗ Regret, in ſeiner Nativnalität beleidigt nach dem Degen, ſchon ſaß aber das Meſſer des Normands in ſeiner Hand. Das Blut lief, aber eben ſo plötzlich hatte Victor den elen⸗ den Meuchler nieder geworfen, und mit Füßen getreten. Der Kerl war unſchädlich gemacht; aber zehn harte Weiber⸗ fäuſte packten Victor beim Kragen, und ſchrieen nach der Wache, nach Hülfe. Vergebens wehrte ſich Sans⸗Regret im Namen ſeines Freundes. Ein Detachement der Bürger⸗ garde kam herbei, und nahm ihn, Victor und die beſtohlene Frau in die Mitte.„Par la cornette de notre Pame de la Garde!“ rief Sans⸗Regret, indem er wüthend ſein Schnupf⸗ tuch um die verwundete Hand ſchlang:„Poſtenkommandant, laſſen Sie uns doch gehen! Es iſt ja hier nur von einem betrunkenen Kerl die Rede, der mich, und den nachher mein Freund gezeichnet hat. Das Lumpengeſindel hat heute viele ſchlechte Streiche gemacht, und Ihr Milizen habt Euch nicht drum umgeſehen. Warum gerade bei uns honetten Leuten ſo ſtrenge Polizei?“— Der Offizier lockerte mit hochmü⸗ thiger Miene ſeinen Zopf, ſetzte den Hut martialiſch in das ſchwammige Bäckergeſicht, und antwortete patzig:„Par la loi! Gerade weil Ihr honette Leute ſeyd. Nieder mit den Ariſtokraten! Die Vorpoſten unſerer Kameraden, die Milizen von Paris, ſind ſchon vor der Stadt; Lafayette ſoll ſehen, daß wir auch den Dienſt verſtehen, wenn ſchon unſer Commandant eher an den Galgen gehört, als an die Spitze ſo tapferer Männer, wie wir ſind. Fort auf die i Dort wird ſich Alles finden.“—„Ich bin Garde 8


