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Stimmen, und ſogleich ſprang eine Anzahl der Garde du Corps auf die Tiſche, um den vorgeſchlagenen Schwur zu leiſten und zu empfangen.„Treue dem König!“ riefen die Offiziere von Flandern, und ihre Soldaten riefen es nach. „Tod den Rebellen! Weg mit der Nationalcvearde!“ ſchrie Deshuttes, von Wein und Tollheit beinahe über den Haufen geworfen; ſchwenkte eine dreifarbige Cocarde in der Luft, warf ſie dann zu Boden und trat ſie mit Füßen, während in andern Gegenden des Saals andere dreifarbige Schleifen von den muthwilligen Herren der Leibwache an den Flam⸗ beaur verbrannt, oder von den Säbeln zerſtochen und zerfetzt wurden. Die Offiziere des fremden Regiments und ihre Soldaten murrten leiſe darüber, doch folgte ihr Jubelruf noch dem König, der ſich mit ſeiner Familie, nachdem er einige Mal die Tafel umkreiſ't hatte, in das Innere des Schloſſes zurückzog. Die Herrſchaften, welche die Logen gefüllt hatten, folgten dem Beiſpiel des Königs; aber die Gardes du Corps hielten den Saal noch beſetzt, und ließen den bachantiſchen Tumult freier und losgelaſſener als vor⸗ her, fortdauern. Dammartin war faſt in Verzweiflung, daß ſein Verhältniß zu einigen ſeiner Kameraden ihn bei dem Bachanal zurückhielt. Der taumelnde Kreis ſeiner Dienſt⸗ gefährten widerte ihn an, und je höher der trunkene Muth deſſelben ſtieg, je mehr nahm ſeine Verachtung des unnützen Prahlens zu. Das Gewühl wurde immer toller; die Muſik konnte nicht mehr der Anforderung der wüſten Geſellen ge⸗ nügen, denn immer heftiger ſollten die Pauken wirbeln, die Trompeten immer lauter ſchmettern, und endlich wurde die ganze Ttuppe raſend wie Mänaden.„So wie ich dies Glas zerſchmettre, mögen die Rebellen zu Grunde gen rief ein
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