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flaumbärtiger Vicomte, indem er einen Schenktiſch zu Boden warf.„Ich werde noch das Gebäude der Revolution zu⸗ ſammenhauen, wie ich dieſen Tempel zerſtöre,“ ſchrie ein neugebackener Adeliger, indem er mit ſeinem Säbel auf die Tafel hieb, und einen prächtigen Canditoraufſatz in Staub verwandelte.„Wär' ich ein Gouverneur der Baſtille gewe⸗ ſen,“ brüllte ein Dritter, einen Stuhl in der Luft ſchwin⸗ gend,„ich hätte das Ganze Geſindel von Paris mit Kartät⸗ ſchen zuſammenſchießen laſſen!“—„Paris muß untergehen!“ riefen die Gardes du Corps im Einklang:„Kein Stein ſoll auf dem andern bleiben; des Königs Lager iſt ſeine Haupt⸗ ſtadt! Paris muß niedergebrannt, und die ganze Canaille von Bürgerſchaft in die Seine geworfen werden!“
Deshuttes ſprang mit einem Satz über die Tafel wie ein Beſeſſener, hieb mit dem Säbel um ſich her, und lallte außer ſich:„Zum Sturm, Kameraden! Zum Sturm! Seyd Ihr geſtiefelt, geſpornt, und treue Leibwächter des Königs? Mir nach! Dort liegt Paris! Friſch drauf los!“
Er deutete auf die Logenreihe, die ihm gegenüberlag. Er ſchritt wie zum Sturme drauf los. Ein Phalanx von be⸗ trunkenen jungen Leuten folgte ihm, den Degen in der Fauſt. Tiſche, Stühle, Banketten, alles was ihnen in die Hände fiel, wurde aufeinander gethürmt, und mit unbändigem Ge⸗ töſe erklimmten ſie die Logenbrüſtung. Alle trunkenen Köpfe der Geſellſchaft folgten dem Beiſpiele. Die Kronleuchter wurden zerſchlagen, alles, was zerſtörbar, fiel in Trümmer. Nur wenig vernünftig gebliebene Leute retteten ſich achſel⸗ zuckend aus dem abſcheulichen Wirrwarr. Victor war unter dieſen. Einſam und grollend wandte er den Wüſtlingen den Rücken, und murmelte zwiſchen den Zähnen, nach der Thüre


