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und die Ehrenmänner werden ihren Schwur redlicher halten, als die franzöſiſchen Garden, die der Teufel holen mag, wann's ihm beliebt!“
„Sind ſchon genug geſtraft, daß ſie unter dem hochnaſi⸗ gen Lafayette dienen müſſen;“ ſpottete ein Offizier von Flandern:„die Schufte haben den Ehrenrock des Königs ausgezogen, und laſſen ſich jetzt von den Pariſer Tuchhänd⸗ lern uniformiren! Schande auf ihren Kopf! Ich freue mich des Tages, wo ich meine Compagnie auf die Rebellen feuern laſſen kann!“
„Zuvor aber müſſen wir in Verſailles anfangen!“ rief Moreau, der Garde du Corps, wüthend dazwiſchen:„die Nationalverſammlung muß geſprengt werden! Was ſage ich, geſprengt? aufgehängt! aufgeknüpft ſammt den Machthabern in Paris! an den Laternen des Schloßhofs aufgehängt, wie die Ungeheuer es in Paris ſchon getrieben haben! oder ge⸗ köpft, wie ſie den armen Launay, meinen Vetter, geköpft haben!“
„Die Verſammlung weg!“ donnerte Deshuttes:„Vor allem den verdammten Mirabeau, der leider Gottes ein Adeliger und noch obendrein ein Graf iſt. Sodann den Herzog von Orleans! weg mit ihm!“
„Er iſt doch ein Prinz von Geblütz“ erinnerte einer der Offiziere. Artriaur ſchlug ein helles Gelächter auf und erwiederte:„Die Orleans haben nie etwas getaugt. Der jetzige wäre im Stand, ein zweiter Regent zu werden; ein Cromwell, ein Ravaillae an ſeinem Vetter. Weg mit ihm! ich mache mich anheiſchig, ihm eine Kugel durch den Leib zu jagen, wenn mir der König das Palaisroyal zum Erbe verſpricht.“
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