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Buſen oder das Haar, wieſen triumphirend die bedeutſamen Schleifen in die gegenüber liegenden Logen, und ein plötz⸗ lich ausbrechendes Händeklatſchen der darin verſammelten Zuſchauerinnen begrüßte das willkommene Signal. Mit einem dankenden Händedruck und einem Blicke, der Süßeres noch verhieß, verließ die Gräfin den jungen Dammartin,
der ſich nun, ſeines Auftrages entledigt, in die bereit gehaltene
Uniform warf, und in den Saal eilte, wo das bedeutendſte
Schauſpiel erſt beginnen ſollte. Freundſchaftliche Vorwürfe
empfingen den zu ſpät Gekommenen. Deshuttes, ſein Nach⸗
bar in dem Hötel der Garden, kam auf ihn zu, den ſchäu⸗
menden Burgunderkelch in der Hand, roth von Wein und
Geſang, und rief ihm zu:„Was bringſt Du Neues aus
Babylon? Was macht unſere gute Stadt Paris? Trägt ſie
uns noch immer im Herzen, wie die Mutter ihr frommes
Kind? Was machen die Herren von der Mairie, die ſich eine ſo glänzende Rolle zugetheilt haben? Wird Sr. Maje⸗
ſtät dem König Bailly nicht nach gerade Angſt für ſeinen
Comödienthron?“
„Bei Gott!“ fiel der junge Herr von Atriaux ein, einer der Uebermüthigſten aus der königlichen Leibwache:„es wird nicht lange dauern, und wir kommen nach Paris, im Sturmmarſch, um den Municipalitäts⸗Pöbel zu Paaren zu treiben! Die Zeiten der Fronde ſind wieder los! Wir wollen die Zeiten Heinrichs IV. draus machen, und uns vor Paris hinlegen, wie die Katze vor die Falle, bis der Hunger der⸗ geſtalt einreißt, daß eine Vorſtadt die andere aufzehrt.“
„Was iſt auch natürlicher?“ fiel ein Anderer ein:„für uns iſt Gott und der König; ſind alle braven Edelleute in Frankreich. Mit uns ſicht das wackere Regiment Flandern,


