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Schücherl?“ fragte Florian entgegen:„die glan⸗ zen und blitzen ja wie die ſchönſten Hetſche⸗ petſch.. 7*)
„Die ſind für des Mayerhöflers jüngſtes Dirndl, ein herzigſaubres Wutzerl von noch nicht zwei Jahren; hat Fußerln, ſo klein, als wär's juſt erſt auf die Welt gekommen.“—
„Du, Wamsler, Lieberl, Du: gib mir die Schücherl; kannſt dem Mayerhöfler ein paar an⸗ dere machen, weißt? Willſt?“
„Hm, wozu brauchſt Du ſchon die Waar', Florian? Oder— willſt Kindtauf' und Hochzeit zur gleichen Zeit halten?“
„Geh' weiter, Pechvogel, halt's Maul, ich bitt' Dich. Aber meine Schweſter, die Wabi hat ein Madl kriegt, merkſt was? g'ſpürſt was? und übermorgen iſt die Tauf', und ich möcht' die Schücherl einbinden?“—
„Nun, ſo nimm ſie halt in Gott'snamen mit, Flori. Der Mayerhöfler kann noch ein biſſel war⸗
*) Hagebutten.


