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die edle Marie ſo glücklich macht, als Du, Elender, es nim⸗
mer vermocht hätteſt!“
„Herbenſteins Sohn?“ fragte Philipp auffahrend;. „hölliſches Trugwerk!... In meinen Hoffnungen äffte mich ein höhniſches Geſchick.... Wie konnte ich auch glau⸗ ben 2“ ſetzte er weicher hinzu;...„Mariens Elend... ihr Kummer.. unmöglich konnte unſer Kind des Lebens
erſte Wonne ſchmecken.. es mußte ſterben.... ich war ſein Henker!“— Seine Thränen hinderten ihn, weiter zu ſprechen.
„Du irrſt!“ antwortete nach einigem Bedenken der Bru⸗ der mit milderer Stimme, ſteckte den Dolch in die Scheide, zog die Glocke und ſandte Achmet hinaus.—„Du haſt einen Sohn er lebt“
„Er lebt?“ wiederholte in freudiger Wallung Philipp und ſchlug die Hände zuſammen; iſt es wahr?.. täu⸗ ſcheſt Du mich nicht?“
„Ich lüge nicht,“ erwiederte Archimbald wie obenz;... „Du wirſt mich nicht mehr unmenſchlich nennen, wenn ich Dir erlaube, vor Deinem Ende den Knaben noch einmal zu ſehen.“
„Ihn ſehen? Mariens.. meinen Sohn?“ rief Philipp außer ſich vor Entzücken, und überdeckte, ſich auf den Boden werfend, Archimbalds Füße mit Küſſen,„Uebermenſch⸗ licher! Gnädigſter aller Sterblichen! Dich konnte ich verläugnen, Dich mißhandeln!... laß mich dieſe Füße küſſen, die ich zwang, mit blutenden Sohlen auf dem Eiſe in's ungewiſſe Elend hinaus zu ſchreiten; dieſe Hände, deren Narben meine unmenſchliche Grauſamkeit beurkunden!... Du kanuſt mir nicht vergeben; aber preiſen will ich Dich
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