ob unter dem blauen Himmel oder unter dem Hermelin ge⸗ boren, ſtehen immer oben auf der rollenden Kugel, von ihrem magnetiſchen Glücksſtern gehalten, und die Geſtirne lügen nicht. Ich wünſchte daher, Euch gefällig ſeyn zu kön⸗ nen, junger Mann. Habt Ihr für die Zukunft gewählt? Man verbannt Euch aus Prag. Wohin wendet Ihr Euch?“ Archimbald antwortete, daß gerade dieſe Frage der Ge⸗ genſtand der Berathung geweſen ſey, als er gekommen. „Ihr ſeyd demnach noch nicht im Reinen,“ verſetzte Wal⸗ lenſtein.—„Hört meinen Rath. Man rüſtet ſich zu einem neuen Feldzug gegen die Türken. Steckt Euch in das Kollet des Kriegsmanns, werft die Schulfuchſerei in den Winkel, und ergreift den Degen. Der Soldat frägt nicht nach Ge⸗ burtsbrief, nach Reichthum, noch nach dem Vaterland. Wer am tüchtigſten drein ſchlägt, iſt im Heer der Beſtgeborne; ein tapfrer Arm, ein ſchlauer Kopf ſind die beſten Schätze; und des Kriegers Heimath iſt allenthalben, wo nur die Stangen ſeines Zelts im Boden haften. Sein iſt des Fein⸗ des Beute, ſein Haus, ſein Gut, ſein Leib und Leben. Ein friſches Herz, ein dem Reglement gehorſamer Sinn und eine glückliche Conſtellation, das ift alles, deſſen man bedarf. Unter Fortunas Fahnen iſt man gewiß, überall zu victori⸗ ſiren. Stellt Euch darunter, junger Mann, und es wird Euch nicht gereuen. General Baſta iſt hier angekommen, um die Rüſtungen gegen Siebenbürgen, in welchem wieder die Kriegsflamme aufzulodern droht, zu betreiben, und mit neuer Kraft dieſes unruhige Land ſammt dem Erbfeind zu bekämpfen. Meine bevorſtehende Vermählung hindert mich, ſelbſt auf's Neue die Waffen zu ergreifen; ich gelte aber otwas bei dem tapfern Georg Baſta, der ſich darauf verſteht,
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