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ich denn verſäumen mögen, meinen Retter, den Doctor, heim⸗ zuſuchen? wie hätte ich wohl unterlaſſen können, nach mei⸗ nem Zögling zu forſchen, von deſſen Abenteuern zu Worosdar ich nur unvollkommne Nachricht eingezogen hatte? Der geübte Lügner verhehlte mir Deinen Aufenthalt. Du athmeteſt mit ihm und mir unter einem Dache, und er gab vor, Du ſeyſt ein Undankbarer, Du hätteſt ihn verlaſſen, um Dein Heil im Kriege zu ſuchen. Ich glaubte ihm, beklagte Dein Schickſal, und vergaß den Doctor, deſſen verſtecktes und vornehmthuendes Weſen mir nicht zuſagte, über meinen Be⸗ rufspflichten. Ich erfuhr indeſſen bald, daß die Fürſtin Eleonvre ſich in Prag aufhalte, und verſchloß mich in mein Kloſter, um der einſt Geliebten nie zu begegnen, nie von ihr erkannt zu werden. Daher kam es auch, daß mir die Kunde von den Begebenheiten des jungen Abenteurers nur verſtümmelt zu Ohren gebracht werden konnte, bis mir heute ein vortrefflicher Freund, dem ich einſt einen Dienſt zu er⸗ weiſen Gelegenheit hatte, den ganzen Zuſammenhang der Sache entdeckte. Ohne Mühe konnte ich nun errathen, daß Du es ſeyſt, der der Rache einiger Böſewichter erliegen ſolle. Ein Vertrauter von Dir, der vor einiger Zeit Mittel ge⸗ funden hat, mit Dir zu ſprechen.....“
„Erlwein?“ fiel Archimbald ſchnell ein.
„Derſelbe,“ verſetzte Hubert,„derſelbe iſt es, welcher mei⸗ nem Freunde alles haarklein erzählt hat, über Deinen Un⸗ fall, den er ſich zum Theile zuſchreibt, untröſtlich iſt, und geſchworen hat, Dich zu retten, wenn es immer möglich ißt. Du kannſt Dir denken, wie ich erſchrocken. Zum Glück war ein Pater unſers Kloſters zu Deinem Beichtiger beſtimmt; leicht permochte ich ihn, mir dieſe Stelle zu überlaſſen, und
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