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Simon ſchwieg eine Weile.„Seht doch nach,“ ſprach er hierauf,„ob nicht das Fenſter aufgegangen iſt; es zieht mir ſo grimmig auf die Decke.“ Philipp that wie er ver⸗ langte, und fand alles wohl verwahrt.„Dreihundert Gul⸗ den?“ fuhr der Diener fort;„traun, ein hübſches Sümm⸗ chen! Und voraus?“
„Mißtrauſt Du mir?“ fragte Philipp aufgebracht.
„Nicht ſo eigentlich,“ erwiederte Simon ſchlauz„al⸗ lein in ähnlichen Geſchäften muß man vorſichtig und genau verhandeln. Die Sache iſt von der Art, daß die Parteien gegenſeitig nicht viel Ehrfurcht für einander hegen können, und da ſteht die Gewiſſenhaftigkeit auf ſchlechten Füßen. Indeſſen... wenn Ihr nicht wollt, ſo iſt mir's um ſo lieber; Ihr behaltet Euer Geld und Euer Hauskreuz, und ich noch ein geſundes Fleckchen an meinem Gewiſſen.“
„Nicht doch,“ entgegnete Wernher eilig.„Ich ſage zu. Die Summe liegt bereit, wann Du es verlangſt.“
„So?“ fragte Simonz.„da wären wir alſo ein⸗ verſtanden und. reibt mir doch die Fußſohlen, damit ſie mir erwarmen ſo! es iſt gut;.. und— was ich ſagen wollte— ich will es auf den hölliſchen Pfuhl pin wagen.“
„Du biſt mein Retter!“ jubelte Philipp.
„Gelt, wenn der alte Simon nicht wäre?“ grinste der Böſewicht, und ſchob ſich die Schlafkappe tiefer in die Stirn. „Geduldet Euch nur bis ich geſund geworden, und das Bett verlaſſen; dann wollen wir bald am Ende ſeyn. Bis dahin gebt der Frau Barbara die beſten Worte, damit kein Satan hinterdrein Verdacht ſchöpfen könne. Verlaßt Euch dann nur auf mich. Sie hat Euch ſo oft Imbis, Veſperbrod und


