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denen er ſeine verſchuldete Habe befreit hat. Gib mir mein Lebensglück heraus, das Du mir geſtohlen!“
„Lügner;“ kreiſchte Barbara in wilder Bewegung.. „das ſagſt Du der Mutter Deines Kindes? Willſt Du mich zur Leiche machen?“
„Dem Kinde, das Du im Schooße trugſt,“ ſprach Philipp düſter,„magſt Du's danken, daß nicht ſchon mein voreiliger Arm das Entſetzlichſte verübt hat, wozu ihn Dein Wandel, Deine Bosheit, und Dein frecher Hohn ſo oft zu reizen wagte. Dieſes Kind... Du nennſt es das meinige, und ich will's glauben... ich liebe es nicht, weil Du ſeine Mutter biſt, und weil es einer trunknen Stunde, in welcher der gehaßte Mann das Weib umarmte, das er verabſcheut... ſein Leben verdankt. Aber, daß Du es geboren, rettet Dich vor einem gähen Ende, und mich vom Blutgerüſte. Rufe mir Deinen Mutternamen nur recht oft ins Gedächtniß, da⸗ mit ich nicht ſeiner vergeſſe, wenn die Himmelszeichen einmal Unglück weiſſagend in unſer Leben ſehen.“
„Ich höre den Vater,“ ſtöhnte Barbara, kaum der Sprache mächtig...„er ſoll Dir die Antwort geben, die Du verdienſt⸗ Schändlicher!“
Der Rathsherr trat den Angenblick darauf in die Stube. Seine Stirn war zornroth, ſeine Bewegungen heftig. Seine Tochter fürchtete im Ernſte das Wetter, welches dieſe Zeichen verkündeten, und ſchob ihre Klagen gegen den Ehehern für's erſte auf. Thurneiſen nickte ihr kaum einen flüchtigen Gruß zu, und ging mit ſtarken Schritten auf Wernher los.
„Habt wieder herrliche Streiche angegeben!“ fuhr er den⸗ ſelben mit zornigem Spotte an.„Seyd mir ein ſchöner Rathsherr, ein lieber Eidam! Muß mich der Teufel geplagt


