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die Fackel unſerm Brautlager, in welchem jede Täuſchung ſchwand. Larven der Unterwelt ſtanden Wache in jener Hochzeitsnacht, in der ich in gerechter Wuth den bräutlichen Myrthenkranz der Flamme überlieferte, weil Du ihn, der nur der Reinen gebührt, vermeſſen und widerrechtlich vor allem Volke getragen!... nimmer werde ich ſie vergeſſen, jene verhängnißvolle Nacht, nimmer vergeſſen, was mich am Abend, im Tanzgewühl, aus meinem Wahne riß. Wohl bekomm's Schwager! höhnten die beiden vermummten Pritſch⸗ meiſter, als ich Dich in die Kammer führte;... valga me Dios! ſie hatten Recht!“
„Es ſteht Dir wohl an,“ unterbrach ihn Barbara mit zitternder Stimme,„die abſcheulichen Lügen zu wiederholen, die Du mit Begierde auffaßteſt, um Deine eigne Schande damit zu decken.“
„Mit Begierde?“ fragte Philipp beleidigt.„Schweige doch! Habe ich nicht die frechen Spötter gefaßt? habe ich ihnen nicht die Larve abgeriſſen, Genugthuung oder Abbitte gefordert? Als ich aber die Junkherrn von Wiblingen und Ehingen vor mir ſah, die den beſten Leumund haben, weit in der Runde...
„Da fiel Dir der Muth,“ ſpottete Barbara.„Der feige Krämer zitterte vor den Degen der Edelleute, die mich ver⸗ leumdeten, weil es ihnen nicht gelungen war, mich zu berücken.“
„Nicht?“ äffte Philipp ihr nach..„Haſt Du dem Ehin⸗ ger den Sieg nicht leicht gemacht? War er nicht der Vater jenes Kindes, das ohne ſein Vorwiſſen geopfert werden mußte. Dich vor Schande zu retten? Floh er Dich nicht gleich einer Schlange, als Du Dich nicht ſchämteſt, vor ihm ſttee Unthat Dich zu brüſten?... Lutd Herr von


