—
23
einzuſehen und anzutreten, fuhr der rauhe Vetter Thurn⸗ ciſen mit böſen Worten den tiefbetrübten Knaben an, und befahl, ihn von dem Vater wegzureißen. Archimbald wehrte ſich, widerſtand, trotzte und klammerte ſich mit ohnmächtiger Kraft an Wernhers Lager. Mitleidig wichen die Diener zu⸗ rück; Thurneiſen aber, von jähem Zorn entbrannt, packte den armen Knaben mit ſeiner Rieſenfauſt.„Baſtard!“ don⸗ nerte er ihm mit grauſem Hohne zu:„Aus meinen Augen, Baſtard!“— und ſchleuderte ihn bewußtlos zu Boden. Ar⸗ chimbald, am Kopfe verwundet, ward ohnmächtig in ſeine Kammer gebracht, auf ſein Lager geworfen, wo ihm bald ein fürchterliches Fieber überfiel, das ſeinen zarten Körper zerſtört haben würde, hätte ſich nicht die mitleidige Sabine als ein rettender Engel des Hülfloſen angenommen.


