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Der König. Ein großer glänzender Vortheik, wenn nur——
Der Ritter. O ich will euch noch weit größere und ſtärkere vorzählen. Euer König findet dann ſo⸗ wohl im Mainzer als vorzüglich auch in unſers Herrn„ Lande Schutz und Aufnahme, er kann dort das Heer ſeiner Getreuen ſammeln, kann Ottos Freunde be⸗ kämpfen und zur Unterwerfung zwingen. Sollte das Glück ſeine Unternehmungen nicht begünſtigen, ſo— ſtehen ihm die Veſten unſers Landes immer offen, wo er ungehindert ausruhen und neue Kräfte ſam⸗ meln kann.
Der König. Euer Antrag hat der glänzenden Vortheile allerdings ſehr viele. Ich will ihn—— Ich werde ihn dem Könige vortragen, und dieſen zum günſtigen Empfange vorbereiten.
Der Mönch. Dann harrt deiner großer und„ herrlicher Lohn.
Der König. Iſt die Hilfe dringend?
Der Ritter. Allerdings ſehr dringend. Der Erzbiſchof haust in unſers Herrn Lande ſehr übel, er überfiel uns in ſchnellſter Eile mit ſeiner ganzen Macht, und verhinderte dadurch, daß viele Ritter, welche es redlich mit uns meinen, mit ihren Reiſigen nicht zu uns ſtoßen konnten. Der Landgraf leidet vorzüglichen Mangel an Reiterei, er kann daher dem Erzbiſchofe nicht im Freien die Spitze bieten, muß ſich immer in den Veſten und Schlöſſern ſeines Lan⸗ des verbergen, und möchte vor gerechtem Ingrimme oft raſend werden, wenn der tolle Erzbiſchof unge⸗ hindert die unbeſchützten Dörfer beraubt und ſeine getreuen BVaſallen tyranniſch behandelt.
Der König. Ah, dann verdient euer Herr Hilfe; ungerecht iſt die Fehde allemal, wenn Raub und Mord in ihrem Gefolge ziehen. Gab euer Herr auch ⸗
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