Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
Entstehung
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Burg, und wird ſie wahrſcheinlich ſo bald nicht ver⸗ laſſen.

Der Ritter. Ihr würdet uns wacker verpflichten und ächten Anſpruch auf unſre Dankbarkeit machen können, wenn ihr uns ein wenig mit den Eigenſchaften dieſes jungen und hoffnungsvollen Fürſten bekannt machtet. Ihr werdet ihn wohl ſchon öfters geſehen und geſprochen haben.

Der König. Ihr ſeyd biedre deutſche Ritter, ich wage daher nichts, wenn ichs euch nicht länger berge, daß ich ein edler Sicilianer und einer von den We⸗ nigen bin, welche den jungen König nach Deutſch⸗ land begleiteten.

Der Mönch. Dos iſt ja herrlich, da finden wir la unſern Mann, den wir erſt mit Mühe ſuchen wollten.

Die Ritter. Ja wohl, wir müſſens dem glück⸗ lichen Zufalle hoch danken, daß er uns eben einen Freund ſandte, als wir ihn am nöthigſten brauchten.

Der Mönch. Wir werden mit Worten und That dankbar ſeyn, wenn ihr die Abſicht unſerer Reiſe nach Kräften unterſtützen wollt.

Der König. Laßt mich ſolche nur erſt hören, ehe ihr entſcheidende Antwort heiſcht. Indeß dies zu eurem Troſte: Ich bin des Königs Liebling, ſein Freund und öſterer noch ſein treuer Rathgeber. Freundſchaft und gleiches Alter ketten uns eng anein⸗ der, er erlaubt mir oft, meine Meinung zu ſagen, und achtet ihrer gleich dem Rathe eines Weiſen.

Ein Ritter. Dann iſt es höchſt billig, daß wir euch unſere Botſchaft vorher ganz entdecken.

Der Mönch. Aber auch eben ſo offen hinzu⸗ ſügen daß derjenige, deſſen Abgeſandte wir ſind, eure Mühe reichlich und anſehnlich belohnen wird.

Der König. Noch erwarte ich keinen Lohn, will Kur eure Botſchaft hören.