tiefem Geſpräch begriffen, daß ſie der Eintretenden nicht gewahrten, und ſie erſt bemerkten, als ſie ihr Waffengeräthe von ſich gelegt und an einem andern Tiſche Platz genommen hatten. Um unerkannt zu bleiben, hatte der König den Jägern ſtreng geboten, daß ſie ihn als ihres gleichen achten, und mit ihm Speiſe und Trank genießen ſollten.
Einer der fremden Ritter. Woher des Lan⸗ des? Zieht ihr auf⸗ oder abwärts?
Der König. Wir ſind nicht Reiſende, nur irrende Jäger, welche dem Wilde allzugierig folgten, und ſetzt der matten Roſſe wegen Herberge ſuchen mußten.
Fremde. Seyd alſo bekannt in der Ge⸗ gend?
Der König. Wir zogen dieſen Morgen in Ge⸗ ſellſchaft der Löwenritter nach dem Forſte, in welchem wir den ganzen Tag umherjagten.
Alle drei Fremde Gugleich). Der Löwenritter? Der Löwenritter? Einer derſelben. So können wir morgen wohl in eurer Geſellſchaft ziehen, denn auch wir hoffen,
morgen in dieſer berühmten Burg zu herbergen. Seyd ihr vielleicht ein Glied dieſes Bundes?
Der König. Nein, aber ich wünſche und hoff es einſt zu werden.
Der Ritter. Heil dann euch, ihr werdet ruhig ſchlafen, das Eure in Frieden genießen können, wenn dieſer tapfere Bund für eure Sicherheit wacht. Der König. Zieht ihr vielleicht aus gleicher Ab⸗ ſicht nach der Burg?
Der Ritter. Wie mans nehmen will. Wir ſind
Abgeſändte eines Größern, der Aufnahme und Freund⸗ ſchaft mit den Rittern wünſcht. Wir treffen doch dort noch den ſicilianiſchen König Friedrich?
Der König. Ja, noch wohnt er auf dieſer


