Teil eines Werkes 
3. Band (1844)
Entstehung
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Lgundens Hand in Eſchenbachs Rechte) Seyd ſo glücklich, wie ihr's verdient! Eure Liebe daure ſo lange wie meine Freundſchaft, dann wird ſie nur mit dem Tode enden. cer führt beide zum Sitze der alten Grafen) Seht, ich bin Vater worden, und habe eben das liebſte mei⸗ ner Kinder mit dieſem ehrſamen Ritter verlobt. Gu beiden) Es iſt die Gräfin Zelano, wenn ihr ſie noch nicht kennt. Ihres Vaters Güter fielen einſt mir heim, ich ſchenke ihr ſolche zum Brautſchatze wieder, und ihr müßt ſo lange Zeuge dieſer Schenkung ſeyn, bis ich Zeit gewinne, ſie ſchriftlich zu beſtätigen.

Dieſe Worte, welche der König laut ausſprach, er⸗ regten die Aufmerkſamkeit aller Anweſenden. Alles eilte zum Glückwunſche, zum Mitgenuſſe der neuen Freude herbei. Der alte Frohburg war der erſte, wel⸗ cher zwar des Königs edle That lobpreiste, aber ihm auch ſcherzend verwies, daß er ein Amt übernehme, welches ihm nicht gebühre. Ich wählte ſie ehe ſchon zu meinem Kinde, ſprach er, ich kann der glücklichen

aterſtelle nicht entſagen. Friedrich bewies darauf, daß er ältere Rechte als ſein Vater habe, ſie ſchon im heiligen Lande zu ſeiner Tochter erwählte, und der alte Prieſter verwarf am Ende ſeine Gründe, und be⸗ hauptete, daß ihm allein nur dies Recht gebühre.

Der König. Den edlen Zwiſt mag ſie ſelbſt ent⸗ ſcheiden.

Adelgunde Aachend). Ich will's nach Kräſten. Gum Könige) Ihr ſeyd mein König und Herr, folglich auch mein Vater. Gum alten Prieſter) Ihr ſollt mich ſegnen, wenn ich mit meinem Eſchenbach zum Altare gehe. czu Friedrich und dem alten Grafen) Ihr ſollt neben mir ſtehen und Zeugen ſeyn, wenn ich ihm Treue und Liebe bis in den Tod verheiße. Seyd ihr damit zufrieden2

Alle. Wir ſinds! Wir ſinds!