Teil eines Werkes 
3. Band (1844)
Entstehung
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muthete und du immer ſo eifrig widerlegteſt, iſt nur allzu gewiß.

Eſchenbach. Wie? Du hätteſt entdeckt, du bräch⸗ teſt Nachricht?

Der Greis. Entdeckung und Nachricht! Wohl euch und mir, wenn ihr Mittel findet, ſie zu nützen. Wie ihr abgereist wart, lauſchte ich vergebens an den Thüren des Hofs, niemand ſprach von den Verlornen, keiner gedachte ihrer, und wenn ich auch ſelbſt fragte, ſo war ein kaltes Nein, ein unbedeutendes Achſelzucken die einzige Antwort, welche ich erhielt. Als bald her⸗ nach der König ſelbſt abreiste, als alle ſeine Diener ihm folgten, da achtete ich meine längere Gegenwart in Sidon unnütz, verkleidete mich als Pilgrim, und wollte unter dem Scheine der Wallfahrt im Lande um⸗ herſpähen. Ein Ungefähr nein kein Ungefähr, es war Gottes unmittelbare Schickung leitete meine Schritte auf der Straße, welche zur Veſte Dan führt. Wie ich ihre Thürme vor mir liegen ſah, und eben an einem Brunnen meinen Durſt ſtillte, zog ein Trupp Reiter vom Thale herauf. Um ihren läſtigen Fragen zu entgehen, verbarg ich mich hinter einer Stechpalme, die unfern des Brunnens ſtand. Wie die Reiter dort anlangten, ſtiegen ſie ab und tränkten ihre Pferde. Zwei, welche vornehmer gekleidet waren, ſetzten ſich am Rande des Brünnens nieder. Ich will euch ihr Geſpräch, welches ich, der Sprache kundig, ganz ver⸗ ſtand, wörtlich erzählen.

Der Erſte cCbedenklich mit dem Fopfe ſchüttelns) Wo das alles nur hinaus will! Wie nur das Ende des Ganzen ſeyn wird?

Der Zweite. Blutig, Freund, ſehr blutig, und dabei ſo martervoll als ſichs denken läßt. Ich möchte feiner der Ritter ſeyn!

Der Erſte. Ich wahrlich auch nicht, aber ſit ſind