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lange ein Glück, welches noch weit von ihnen entfernt war, und kamen den Thoren von Sidon ſchon nahe, als Friedrich auf einmal mit Angſt bei Adelgunden forſchte: ob ſie auch gewiß ſey, daß Sidon von den Chriſten erobert worden und ihre Flotte da vor An⸗ ker liege? Adelgunde betheuerte es ihm von neuem, weil ihr dieſe Nachricht ſelbſt durch Korradin worden wär, der ihr mehr als einmal kund gemacht hatte, daß dieſe Flotte den Hafen von Akkon befreite und die Schiffe des Sultans bis Sidon verfolgte, wo ſie ſolche aufs neue zerſtreute und Sidon ſelbſt eroberte. Als ſie an den Thoren anlangten, fand der beſorgte Frie⸗ drich zu ſeiner Beruhigung dieſe frohe Nachricht beſtä⸗ tigt. Er erblickte ſogleich chriſtliche Kriegsknechte, die dort Wache hielten, und erfuhr durch dieſe, daß König Aimerich ſelbſt in der Stadt ſey. Schon beim An⸗ bruche des andern Tags verließen ſie ihre Herberge, um die Ritter aufzuſuchen, welche mit dem Könige angekommen waren. Sie hofften einige der Ihrigen varunter zu finden, und fanden ſie auch wirklich. Eſchen⸗ bach, nebſt noch zehn andern Löwenrittern, hatte den König vom unglücklichen Schlachtfelde bei Cäſarea
glücklich nach Akkon geführt; von da waren ſie nach
Cypern übergeſchifft, und hatten dort eine Flotte ge⸗ ſammelt, mit welcher ſie den Feind vor Akkon und Sidon ſchlugen, und darauf die Stadt eroberten. Groß war die Freude des Wiederſehens! Groß die Wonne
Friedrichs, als er durch Eſchenbach erfuhr, daß die
Fahne des Löwen ſiegreich auf den Mauern von Sidon wehe. Dir, ſagte er im Scherze zu dieſen, ſoll dafür Lohn und großer Dank werden, ich habe dir ein edles Mädchen mitgebracht, die deines Herzens werth iſt. Eſchenbach ſeufzte, und verſicherte Friedrichen, daß der⸗ ienige, weſcher ſo unglückſich geliebt habe, ſich ſehr


